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ARCHIV 2012
Samstag, 1. September 2012 | 19 00 Uhr
Poltern Aigner Reinhard
Zum Schwöhbogenbinden fanden sich viele Kameraden und Frauen im Feuerwehrhaus ein. Das Grassert hatte wieder Kamerad Brand Raimund organisiert. Da wir im heurigen Jahr schon gut eingearbeitet sind nahm der Schwöhbogen bald Gestalt an. Zu guter Letzt wurde er noch mit den mitgebrachten Blumen geschmückt und auf den Anhänger verladen. Im Konvoi fuhren wir zum Neubau unseres Kameraden Aigner Reinhard und seiner zukünftigen Gattin Barbara nach Pettenbach. Beim Eintreffen warteten wir noch kurz zusammen und stellten den Schwöbogen dann vor dem Eingang auf, brachten das Leuchtschild noch an und richteten es gerade. Da bei den Brautleuten schon einiges los war wollten wir die Aufmerksamkeit mit ein paar Schweitzerkrachern auf uns lenken. Die Aktion erfüllte ihren Zweck, den schon nach wenigen Minuten erschien ein strahlendes Paar und stellte sich ganz entspannt unter den Schwöhbogen. Mitgerissen von dem Ziehharmonikaspiel unseres Kameraden Radner Clemens und ausgestattet mit Noten und Text sangen wir so gut wir eben konnten den Beiden ein schönes Lied zu ihren Ehren. Als die Stimmen immer mehr versagten hatten sie Mitleid und wir bekamen für die trockenen Kehlen erst mal Schmierstoff, was uns sichtlich wohltat. Das Brautpaar lud uns dann in die Garage welche schon für den feierlichen Anlass vorbereitet war, ein. Kaum saßen wir, schon erhielten wir die nächsten Flüssigkeiten, die zweifelsohne gut taten. Die Unterhaltung nahm Fahrt auf, wurde dann teilweise unterbrochen als die Grillmeister ihre kulinarischen Werke gleichsam dem Verzehr freigaben und schön portioniert ihren Weg zu den Gästen fand. Nach dieser äußerst angenehmen und geschmackvollen Beschäftigung moderierte die Schwester der Braut ein lustiges Spiel wo wir über die Beiden einiges aus ihren Leben und Vorlieben erfuhren und dabei herzlich lachen konnten. Zum Lachen war dann neuerlich unseren Sinnen als die herrlich-üppigen Mehlspeisen serviert wurden und die Düfte sich verbreiteten. Unbelehrbar wie der Mensch eben ist musste es auch diesmal wieder der Verdauungstrakt ausbaden weil die Augen und der Verstand nicht widerstehen konnten. Beschwingt und unterhaltsam nahm der Abend seinen Verlauf, Stunde um Stunde verging, der Schmäh aber nicht und so kamen wir erst spät in der Nacht nach Hause.
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