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ARCHIV 2011
Freitag, 10. Juni 2011 | 19 30 Uhr
Poltern Felbinger Sigi
Nachdem Kamerad Staudinger Sepp frisches, satt-grünes Tannengrassert besorgt hat, trafen sich im Feuerwehrhaus zahlreiche Kameraden mit Partner um den Schwöhbogen für unseren Kameraden Felbinger Sigi zu binden. Gekonnt nach alter Manier und routiniert miteinander abgestimmt nahm der Schwöhbogen bald Gestalt an und schließlich wurde er noch mit Blumenschmuck verziert.
Ohne lange Umschweife fuhren wir zum Haus des Bräutigams, stellten den Schwöhbogen auf, steckten das Licht an und lockten unserem Kameraden mit ein paar Schweitzerkracher zu uns heraus. Er ließ nicht lange auf sich warten und kam in Begleitung seiner zukünftigen Frau, sie stellten sich unter das Hochzeitssymbol, gespannt auf die Dinge die auf sie warteten.
Begleitet auf der Ziehharmonika unseres Kameraden Radner Clemens sangen wir ein typisches traditionelles Lied so schön dass selbst die in der Umgebung singenden Vögel kurz innehielten und verstummten.
Die vom Singen ausgetrockneten Kehlen wurden mit allerlei hochprozentigen Schmierstoffen wieder geölt und funktionsfähig. Kommandant Purrer Adi bedankte sich für die Einladung und überbrachte die besten Grüße an das Brautpaar, ehe wir angezogen von einem herrlichen appetitanregenden Duft aus einer überdimensionellen Pfanne uns zu Tische setzten.
Es dauerte gar nicht lange bis wir das Produkt aus der Pfanne real zwischen den Zähnen hatten und es Bis für Bis genossen und reichlich damit zu tun hatten. Damit es nicht wieder zu trockenen Kehlen kam wurden uns prophylaktisch ständig Kühl- und Schmierstoffe angeboten und so kam es den ganzen langen Abend nicht mehr dazu.
Unter diesen hervorragenden Bedingungen kam natürlich in dieser lauen Nacht eine angenehme, gesellige und locker - heitere Stimmung auf, begleitet von so manchen Schalk im Nacken.
Auch das reichlich gespickte Kuchenbuffet und die flotte Musik tat seines dazu bei um diese unbeschwerten Stunden fast zeitlos zu genießen, dennoch mussten wir der üppigen Schlemmerei und dem Gelächter Tribut zollen und zu später Stunde nach Hause gehen weil uns die zunehmende Müdigkeit in die Betten zwang.
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