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ARCHIV 2007
Samstag, 25. August 2007 | 7 00 Uhr
Feuerwehrausflug
Der diesjährige Feuerwehrausflug führte uns nach Rauris ins Salzburger Land. Als Reiseleiter hatten wir Kamerad Toni Rainer von der FF Magdalenaberg an unserer Seite, der nunmehr vor mehr als sechs Jahren mit seiner Familie seine Rauriser Heimat verließ und einen Bauernhof am Magdalenaberg übernahm. Mit einem modernen Bus, gelenkt von unseren Kameraden Purrer Adi starteten wir recht zahlreich über die Autobahn in Richtung unseres Zieles. Bei einer Raststätte auf der Tauernautobahn machten wir Rast und genehmigten uns die obligatorische Knackerjause. Ohne weitere Pausen fuhren wir dann direkt nach Rauris, wo bei unserer Ankunft im Ort bereits hektisches Treiben herrschte und viele PKW und Busse aus aller Herren Länder erkennbar waren. Unser eigentliches Vorhaben war der Besuch des örtlichen Museums, welche über die Goldgräberzeiten, der Wetterwarte am Sonnblick, Mineralien und der Flora und Fauna im Rauristal Auskunft gab. Jedoch erklärte uns der Museumsführer das für eine ausführliche Führung nicht mehr allzuviel Zeit vorhanden sei und er deshalb nur auf das wesentliche eingehe und die wichtigsten Räume zeige. Sichtlich unter Zeitdruck stehend erfuhren wir trotzdem einiges über die Goldgräber, den Pionieren und Schilegenden des Rauriser Tales. Höflich aber bestimmend wurden wir aus dem Museum hinaus geführt wo zu unser aller Überraschung genau am heutigen Tage bei Postkartenwetter das Salzburger Bauernherbstfest statt fand. Und nun wussten wir auch weshalb die Zeit drängte, den genau zu diesem Zeitpunkt begann der Festzug: „Das Bauernjahr“. Sofort gesellten wir uns unter die Zuschauer und verfolgten die prächtige Kulisse. An der Spitze des Zuges waren vier elegant geschmückte und rassige Norica, deren stolze Reiter ihren Peitschen über den Köpfen schnalzen ließen. Mit enorm viel Aufwand, im Detail perfekt vorbereitet, bunt geschmückt und mit einem starken Heimat bezogenen Aspekt folgte ein Zug mit symbolischen Bauernarbeiten während eines Jahres mit den verschiedenen Geräten, Werkzeugen, dazugehörigen Berufsgruppen und Tieren. Es zeigte wie Anno dazumal, wo noch kaum Maschinen im Einsatz standen die verschieden Zünfte miteinander Hand in Hand Werk anlegten. Im Ortszentrum konnte man der Moderation zu jeder Gruppe lauschen. Ganz überwältigt trafen wir uns zum Mittagessen im Ortszentrum liegenden Gasthof Platzwirt wieder. Danach zog es die meisten gleich wieder hinaus auf die Strasse wo die Veranstaltung mit verschiedenen alten handwerklichen Darbietungen (Pfannenflicker, Holzknechte, Schuster, Schneider, Spinner) zu begeistern und staunen verstand. Am Rückweg zum Bus kamen wir noch am Sammelplatz der Oldtimertraktoren vorbei und konnten auch diese bemerkenswert gut erhaltenen Maschinen betrachten. Die Fahrt führte uns nun ins Innere des Rauristales, Richtung Sonnblick, wo wir auch am Elternhaus unseres Reiseleiters vorbeikamen. Immer wieder erfuhren wir von ihm interessantes vom Leben und der Geschichte seiner Heimat. Über eine Mautstrasse gelangten wir immer in höhere Sphären bis die Strasse schließlich in einem Parkplatz mündete. Per Pedis ging es weiter bergauf, bis wir nach ca. 40 Minuten auf der Erlehenalm eintrafen und wo von weitem der massive Talschluss erkennbar war. Für uns der momentan schönste Fleck auf Gottes Erden, der uns noch dazu einen grandiosen Ausblick auf die Wetterstation des Sonnblickes ermöglichte. Das herrliche Wetter ließ es zu dass wir umgeben von reinster Bergluft unsere durstigen und hungrigen Leiber stärken konnten. Von den sehr gastfreundlichen Almbetreibern erfuhren wir auch einiges über ihre tägliche Arbeit und den Produkten die sie erzeugten. Gut vergnügt und gestärkt ging es den gleichen Weg wieder zurück zum Bus wo wir nach einer kurzen Zeit des Innehaltens die Heimreise antraten.
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